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    DIN 5008: Geschäftsbriefe richtig schreiben (2026)

    Die deutsche Norm für Briefgestaltung — verständlich erklärt

    Kurz erklärt: DIN 5008 ist die deutsche Norm für Geschäftsbriefe. Sie definiert Seitenränder, Adressblock (Zeile 20–27), Betreff, Anrede, Grußformel und Unterschrift. BriefWizard erstellt alle Briefe automatisch DIN-5008-konform.

    Die DIN 5008 ist der deutsche Standard für die Gestaltung von Geschäftsbriefen. Obwohl sie keine rechtliche Pflicht ist, erwarten deutsche Empfänger — von Behörden bis zu Privatunternehmen — die Einhaltung dieser Norm. Ein Brief nach DIN 5008 wirkt professionell, ist einfach zu lesen und erleichtert die Bearbeitung. Mit BriefWizard müssen Sie sich um die Formatierung nicht kümmern — sie passiert automatisch im Hintergrund.

    Die wichtigsten DIN-5008-Regeln auf einen Blick

    Seitenränder: links 25 mm, rechts 20 mm, oben 45 mm (für Sichtfenster des Kuverts), unten 25 mm. Schriftart: Arial oder Times New Roman, Größe 11 oder 12 Punkt. Zeilenabstand: einzeilig, 1,5-zeilig bei längeren Texten. Adressblock: beginnt auf Zeile 20, endet spätestens Zeile 27 (9 Zeilen). Nach oben Absenderangabe in kleinerer Schrift. Zwischen Anschrift und Datum: 2 Leerzeilen. Betreffzeile: 2 Leerzeilen nach Datum, fett oder normal, kein 'Betreff:' mehr (seit 2011 veraltet).

    Der Adressblock: Aufbau im Detail

    Zeile 1–3: Absenderangabe in kleinerer Schrift (oft als 'Rücksendeangabe' beim Brief mit Sichtfenster-Umschlag). Zeile 4: leer. Zeile 5: Zusatzvermerke (Einschreiben, Persönlich, Vertraulich). Zeile 6: leer. Zeile 7: Firmen- oder Behördenname. Zeile 8: Namenszusatz (Abteilung, Z. Hd. Herr...). Zeile 9: Straße und Hausnummer. Zeile 10: PLZ und Ort. Zeile 11: bei Auslandsbriefen Land in Großbuchstaben. Nach dem Adressblock: 2 Leerzeilen, dann die Datumszeile (rechtsbündig).

    Anrede, Text und Grußformel

    Betreffzeile: eine präzise Überschrift, die den Brieftext zusammenfasst. Keine Abkürzungen wie 'Re:' oder 'Betr.:'. Anrede: 2 Leerzeilen nach Betreff. 'Sehr geehrte Frau [Name],' oder 'Sehr geehrte Damen und Herren,' — immer mit Komma am Ende. Danach 1 Leerzeile, dann der Hauptteil in kleinem Buchstaben beginnend. Grußformel: nach dem Brieftext 1 Leerzeile, dann 'Mit freundlichen Grüßen' (ohne Komma), 3–4 Leerzeilen für die Unterschrift, dann Ihr maschinenschriftlicher Name.

    Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

    (1) Absenderadresse an falscher Stelle: oft fälschlich auf Briefkopf in großer Schrift — richtig ist klein über dem Adressblock. (2) 'Betreff:' vor der Betreffzeile — seit 2011 veraltet. (3) 'mit freundlichen Grüßen,' mit Komma — richtig ohne Komma. (4) Handschriftliche Unterschrift fehlt bei kritischen Schreiben (Kündigung, Widerspruch). (5) PLZ und Ort mit Komma getrennt — richtig nur mit Leerzeichen: '12345 Musterstadt'. BriefWizard vermeidet all diese Fehler automatisch.

    Häufige Fragen

    Ist DIN 5008 gesetzlich vorgeschrieben?
    Nein, DIN 5008 ist eine Empfehlung, keine Vorschrift. Aber sie ist der de-facto-Standard in Deutschland — professionelle Briefe halten sich daran.
    Gilt DIN 5008 auch für E-Mails?
    Teilweise — die DIN 5008:2020 hat auch Regelungen für E-Mail-Korrespondenz. Grundsätzlich gelten ähnliche Strukturprinzipien: klarer Betreff, richtige Anrede, strukturierter Text, höfliche Grußformel.
    Darf ich bei privaten Briefen von DIN 5008 abweichen?
    Absolut. DIN 5008 ist für Geschäftsbriefe gedacht. Private Briefe, Grußkarten oder informelle Kommunikation brauchen keine Normeinhaltung.

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